Geschäfts-/Marketingplan: Unterschied zwischen den Versionen

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==Dein Geschäfts- bzw. Marketingplan==
 
==Dein Geschäfts- bzw. Marketingplan==
  
Eine psychotherapeutische Praxis unterscheidet sich nicht wesentlich von jedem anderen Unternehmen. So liegt es Nahe betriebswirtschaftliches Knowhow  heranzuziehen und zunächst mit einem Business-Plan zu beginnen, der in etwa folgende Punkte beinhalten sollte:
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Eine psychotherapeutische Praxis unterscheidet sich nicht wesentlich von jedem anderen Unternehmen. So liegt es Nahe betriebswirtschaftliches Knowhow  heranzuziehen und zunächst mit einem Business-Plan zu beginnen, der in etwa folgende Punkte beinhalten sollte. Dieser soll nicht nur andere, sondern insbesondere auch dich selbst begeistern!
  
# Allgemeines – Zusammenfassung
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# '''Allgemeines – Zusammenfassung:''' Mach' eine  knappe Zusammenfassung der wichtigste Part des Planes – schreibe es so, dass du auch selbst vollauf begeistert bist. Es sollten der Name deines künftigen Unternehmens, die Beschreibung der Geschäftsidee, die Vorteile des Angebots, Informationen zu dir und Kolleg*innen, falls du gemeinsam eine Praxis eröffnest und bedeutende Zielgruppen, Ziele, Höhe des Kapitalbedarfs sowie Chancen und Risiken enthalten sein – also eine Zusammenfassung der folgenden Seiten.  
Das Beste kommt zuerst: Die knappe Zusammenfassung auf ein bis zwei Seiten ist der wichtigste Part des Planes – hier wird das Interesse des Lesers geweckt. Es sollten der Name des künftigen Unternehmens, die Beschreibung der Geschäftsidee, die Vorteile des Angebots, Informationen zu Gründer und Team, bedeutende Märkte,
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# Unternehmerbeschreibung – Motivation – Organisation – Ziele – Rechtsform
# Zielgruppen, Ziele, Höhe des Kapitalbedarfs sowie Chancen und Risiken enthalten sein – also eine Zusammenfassung der folgenden Seiten.
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# Details zum Gründer, Motivation, geplante Rechtsform gehören in diesen Abschnitt. Beschreiben Sie auch, wie das Unternehmen strukturiert und organisiert wird und welche mittelfristigen Ziele Sie erreichen wollen (Umsatz der nächsten drei Jahre, Mitarbeiterstand, Expansionspläne). Auch die langfristigen Ziele sollten erwähnt werden – also Marktanteil, Image etc. in fünf bis sieben Jahren.
Unternehmerbeschreibung – Motivation – Organisation – Ziele – Rechtsform
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#Dienstleistung – Angebot – Produkt
 
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Details zum Gründer, Motivation, geplante Rechtsform gehören in diesen Abschnitt. Beschreiben Sie auch, wie das Unternehmen strukturiert und organisiert wird und welche mittelfristigen Ziele Sie erreichen wollen (Umsatz der nächsten drei Jahre, Mitarbeiterstand, Expansionspläne). Auch die langfristigen Ziele sollten erwähnt werden – also Marktanteil, Image etc. in fünf bis sieben Jahren.
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Dienstleistung – Angebot – Produkt
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Beschreiben Sie die Geschäftsidee bzw. Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt so detailliert wie möglich. Welche Vorteile, welchen Kundennutzen bringt Ihr Angebot? Wie unterscheidet es sich von der Konkurrenz? Welche Kundenbedürfnisse befriedigt mein Angebot bzw. Produkt? Gibt es ein Allein-Stellungsmerkmal (z.B. von UPS „Wir garantieren Zustellung innerhalb von 24 Stunden“)? Was kostet mein Angebot dem Kunden? Wie viel kostet es mich?
 
Beschreiben Sie die Geschäftsidee bzw. Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt so detailliert wie möglich. Welche Vorteile, welchen Kundennutzen bringt Ihr Angebot? Wie unterscheidet es sich von der Konkurrenz? Welche Kundenbedürfnisse befriedigt mein Angebot bzw. Produkt? Gibt es ein Allein-Stellungsmerkmal (z.B. von UPS „Wir garantieren Zustellung innerhalb von 24 Stunden“)? Was kostet mein Angebot dem Kunden? Wie viel kostet es mich?
Mitbewerber – Branche – Markt
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# Mitbewerber – Branche – Markt
 
Sprechen Sie mit Lieferanten, Kunden etc., um ein möglichst genaues Bild der Branche bzw. des Marktes zu erhalten. Holen Sie sich alle wesentlichen Informationen, z.B. aus Fachzeitschriften, auf Fachmessen etc. Beschreiben Sie Ihre wichtigsten Konkurrenten, überlegen Sie, wie sich die Branche künftig entwickelt und von welchen Faktoren diese Entwicklung abhängt. Legen Sie dar, wie Sie sich von Konkurrenten abgrenzen können.
 
Sprechen Sie mit Lieferanten, Kunden etc., um ein möglichst genaues Bild der Branche bzw. des Marktes zu erhalten. Holen Sie sich alle wesentlichen Informationen, z.B. aus Fachzeitschriften, auf Fachmessen etc. Beschreiben Sie Ihre wichtigsten Konkurrenten, überlegen Sie, wie sich die Branche künftig entwickelt und von welchen Faktoren diese Entwicklung abhängt. Legen Sie dar, wie Sie sich von Konkurrenten abgrenzen können.
 
Erklären Sie, auf welche Zielgruppe sich Ihr Unternehmen konzentriert – die Leistungszusammenstellung sollte sich auf eine Gruppe von Kunden eingrenzen, um diese erfolgreich zu gestalten.
 
Erklären Sie, auf welche Zielgruppe sich Ihr Unternehmen konzentriert – die Leistungszusammenstellung sollte sich auf eine Gruppe von Kunden eingrenzen, um diese erfolgreich zu gestalten.
Marketing
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# Marketing
 
Ihr Produkt muss dem Kunden einen Nutzen bzw. Vorteil bringen – und er muss wissen, dass es Sie gibt! Sie müssen also  gut verkaufen. Beschreiben Sie, wie Ihr Produkt aussieht, wie Sie die Preise gestalten, wie die Leistungen zum Kunden kommen und wie Sie mit Ihren potentiellen Kunden kommunizieren. Konzentrieren Sie sich auf die 4 P’s:
 
Ihr Produkt muss dem Kunden einen Nutzen bzw. Vorteil bringen – und er muss wissen, dass es Sie gibt! Sie müssen also  gut verkaufen. Beschreiben Sie, wie Ihr Produkt aussieht, wie Sie die Preise gestalten, wie die Leistungen zum Kunden kommen und wie Sie mit Ihren potentiellen Kunden kommunizieren. Konzentrieren Sie sich auf die 4 P’s:
 
Product: Ansprechendes Aussehen, Preis etc.
 
Product: Ansprechendes Aussehen, Preis etc.
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Price: Preisgestaltung mit Blick auf die Konkurrenz
 
Price: Preisgestaltung mit Blick auf die Konkurrenz
 
Promotion: Werbung, PR-Aktionen, Eröffnung, Logo
 
Promotion: Werbung, PR-Aktionen, Eröffnung, Logo
 
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# Finanzplanung – Kapitalbedarf – Finanzierung – Rendite
Finanzplanung – Kapitalbedarf – Finanzierung – Rendite
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Beschreiben Sie in diesem Kapitel folgende Posten: Kapitalbedarf, Kapitalbeschaffung, Liquidität, Rendite. Erstellen Sie eine Kapitalbedarfsplanung (alle Ausgabenposten), eine Finanzierungsplanung (Kredite, Eigenkapital, Förderungen etc.), eine Liquiditätsplanung (Ausgaben laufendes Geschäft) und die Berechnung von Umsatz und Ertrag (z.B. Mindestumsatzberechnung). Legen Sie zudem eine Gewinn- und Verlustrechnung mit verschiedenen Zahlen an, die den „Worst Case“, also den schlechtesten Fall, widerspiegeln, den „Realistic Case“, die wahrscheinliche Entwicklung, und den „Best Case“, also die bestmöglichste Entwicklung. Der Planungszeitraum sollte zwischen drei und fünf Jahren liegen. Auf der Webseite des Gründerservice finden Sie Tools, wie „Plan4you“ oder „Mindestumsatzberechnung“, mit denen Sie arbeiten können.
 
Beschreiben Sie in diesem Kapitel folgende Posten: Kapitalbedarf, Kapitalbeschaffung, Liquidität, Rendite. Erstellen Sie eine Kapitalbedarfsplanung (alle Ausgabenposten), eine Finanzierungsplanung (Kredite, Eigenkapital, Förderungen etc.), eine Liquiditätsplanung (Ausgaben laufendes Geschäft) und die Berechnung von Umsatz und Ertrag (z.B. Mindestumsatzberechnung). Legen Sie zudem eine Gewinn- und Verlustrechnung mit verschiedenen Zahlen an, die den „Worst Case“, also den schlechtesten Fall, widerspiegeln, den „Realistic Case“, die wahrscheinliche Entwicklung, und den „Best Case“, also die bestmöglichste Entwicklung. Der Planungszeitraum sollte zwischen drei und fünf Jahren liegen. Auf der Webseite des Gründerservice finden Sie Tools, wie „Plan4you“ oder „Mindestumsatzberechnung“, mit denen Sie arbeiten können.
 
Chancen und Risiken
 
Chancen und Risiken
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# Auf was muss man achten?
 
# Auf was muss man achten?
  
*Unternehmensvision- und Strategie: Was ist Ihre Idee und wie setzen Sie diese am besten in die Praxis um?  
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#Unternehmensvision- und Strategie: Was ist Ihre Idee und wie setzen Sie diese am besten in die Praxis um?  
*Geschäftsmodell: Womit genau verdienen Sie Ihr Geld?  
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#Geschäftsmodell: Womit genau verdienen Sie Ihr Geld?  
*Wettbewerbsanalyse: Was machen Ihre Konkurrenten und wie können Sie sich abheben?
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#Wettbewerbsanalyse: Was machen Ihre Konkurrenten und wie können Sie sich abheben?
*Markteintrittsstrategie: Wie steigen Sie am besten in den Markt ein, damit Sie schnell Geld verdienen?
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#Markteintrittsstrategie: Wie steigen Sie am besten in den Markt ein, damit Sie schnell Geld verdienen?
 
*Absatzkonzept: Wie verkaufen Sie Ihre Leistungen und Produkte am gewinnbringendsten?
 
*Absatzkonzept: Wie verkaufen Sie Ihre Leistungen und Produkte am gewinnbringendsten?
 
*Werbung: Wie können und sollten Sie Werbung machen?
 
*Werbung: Wie können und sollten Sie Werbung machen?

Version vom 3. November 2018, 18:13 Uhr

Dein Geschäfts- bzw. Marketingplan

Eine psychotherapeutische Praxis unterscheidet sich nicht wesentlich von jedem anderen Unternehmen. So liegt es Nahe betriebswirtschaftliches Knowhow heranzuziehen und zunächst mit einem Business-Plan zu beginnen, der in etwa folgende Punkte beinhalten sollte. Dieser soll nicht nur andere, sondern insbesondere auch dich selbst begeistern!

  1. Allgemeines – Zusammenfassung: Mach' eine knappe Zusammenfassung der wichtigste Part des Planes – schreibe es so, dass du auch selbst vollauf begeistert bist. Es sollten der Name deines künftigen Unternehmens, die Beschreibung der Geschäftsidee, die Vorteile des Angebots, Informationen zu dir und Kolleg*innen, falls du gemeinsam eine Praxis eröffnest und bedeutende Zielgruppen, Ziele, Höhe des Kapitalbedarfs sowie Chancen und Risiken enthalten sein – also eine Zusammenfassung der folgenden Seiten.
  2. Unternehmerbeschreibung – Motivation – Organisation – Ziele – Rechtsform
  3. Details zum Gründer, Motivation, geplante Rechtsform gehören in diesen Abschnitt. Beschreiben Sie auch, wie das Unternehmen strukturiert und organisiert wird und welche mittelfristigen Ziele Sie erreichen wollen (Umsatz der nächsten drei Jahre, Mitarbeiterstand, Expansionspläne). Auch die langfristigen Ziele sollten erwähnt werden – also Marktanteil, Image etc. in fünf bis sieben Jahren.
  4. Dienstleistung – Angebot – Produkt

Beschreiben Sie die Geschäftsidee bzw. Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt so detailliert wie möglich. Welche Vorteile, welchen Kundennutzen bringt Ihr Angebot? Wie unterscheidet es sich von der Konkurrenz? Welche Kundenbedürfnisse befriedigt mein Angebot bzw. Produkt? Gibt es ein Allein-Stellungsmerkmal (z.B. von UPS „Wir garantieren Zustellung innerhalb von 24 Stunden“)? Was kostet mein Angebot dem Kunden? Wie viel kostet es mich?

  1. Mitbewerber – Branche – Markt

Sprechen Sie mit Lieferanten, Kunden etc., um ein möglichst genaues Bild der Branche bzw. des Marktes zu erhalten. Holen Sie sich alle wesentlichen Informationen, z.B. aus Fachzeitschriften, auf Fachmessen etc. Beschreiben Sie Ihre wichtigsten Konkurrenten, überlegen Sie, wie sich die Branche künftig entwickelt und von welchen Faktoren diese Entwicklung abhängt. Legen Sie dar, wie Sie sich von Konkurrenten abgrenzen können. Erklären Sie, auf welche Zielgruppe sich Ihr Unternehmen konzentriert – die Leistungszusammenstellung sollte sich auf eine Gruppe von Kunden eingrenzen, um diese erfolgreich zu gestalten.

  1. Marketing

Ihr Produkt muss dem Kunden einen Nutzen bzw. Vorteil bringen – und er muss wissen, dass es Sie gibt! Sie müssen also gut verkaufen. Beschreiben Sie, wie Ihr Produkt aussieht, wie Sie die Preise gestalten, wie die Leistungen zum Kunden kommen und wie Sie mit Ihren potentiellen Kunden kommunizieren. Konzentrieren Sie sich auf die 4 P’s: Product: Ansprechendes Aussehen, Preis etc. Place: Vertrieb – Wie kommt das Produkt zum Kunden? Price: Preisgestaltung mit Blick auf die Konkurrenz Promotion: Werbung, PR-Aktionen, Eröffnung, Logo

  1. Finanzplanung – Kapitalbedarf – Finanzierung – Rendite

Beschreiben Sie in diesem Kapitel folgende Posten: Kapitalbedarf, Kapitalbeschaffung, Liquidität, Rendite. Erstellen Sie eine Kapitalbedarfsplanung (alle Ausgabenposten), eine Finanzierungsplanung (Kredite, Eigenkapital, Förderungen etc.), eine Liquiditätsplanung (Ausgaben laufendes Geschäft) und die Berechnung von Umsatz und Ertrag (z.B. Mindestumsatzberechnung). Legen Sie zudem eine Gewinn- und Verlustrechnung mit verschiedenen Zahlen an, die den „Worst Case“, also den schlechtesten Fall, widerspiegeln, den „Realistic Case“, die wahrscheinliche Entwicklung, und den „Best Case“, also die bestmöglichste Entwicklung. Der Planungszeitraum sollte zwischen drei und fünf Jahren liegen. Auf der Webseite des Gründerservice finden Sie Tools, wie „Plan4you“ oder „Mindestumsatzberechnung“, mit denen Sie arbeiten können. Chancen und Risiken Beschreiben Sie logisch, übersichtlich und realistisch die Chancen und Risiken, die mit Ihrer Geschäftsidee verbunden sind, z.B. steigende Kreditzinsen oder schleppende Rechnungszahlen. Beschreiben Sie anschließend, mit welchen „Frühwarnsystemen“ Sie den Gefahren entgegenwirken können.






wie z.B. klassischen 4 Säulen des Marketingmixed oder die sogenannten Vier Cs von Lauterborn (1990) oder einfach wie bei Punkt 2) sich folgende Fragen zu stellen und zu beantworten. .

  1. Robert F. Lauterborn hat 1990 eine Vier Cs Klassifikation vorgeschlagen, die eine verbraucherorientiertere Version der vier Ps ist. Dieses Konzept ist auch anwendbar auf ein Nischenprodukt wie es Psychotherapie ist.
Product → (Consumer) Verbraucher
Price → (Cost) Kosten
Promotion → (Communication) Kommunikation
Place → (Convenience) Bequemlichkeit

(Consumer) Verbraucher Ein Unternehmen kann nur verkaufen, was der Verbraucher spezifisch kaufen will. Daher sollte das Unternehmen untersuchen, welche Produkte vom Konsumenten nachgefragt werden, um diese anzubieten und den Konsumenten zum Käufer zu machen.

(Cost) Kosten Der Preis ist nur ein Teil der Gesamtkosten für den Konsumenten, um sein Wollen oder sein Bedürfnis zu befriedigen. In die Gesamtkosten gehen auch nicht-unmittelbare Kostenbetrachtungen ein. Dies sind zum Beispiel die Kosten der Zeit, die für die Auswahl und den Erwerb entstehen, Kosten des Gewissens durch das Verbrauchen davon (unmittelbare Betrachtung und Bewertung der Auswirkung der Verwendung durch den Konsumenten) oder sogar Kosten der Schuld, "für die Kinder nicht zu handeln" (langfristige Betrachtung und Bewertung). Es spiegelt die Gesamtkosten des Eigentumsrechts wider.

Die Kosten sind nicht ausschließlich auf den Konsumenten selbst bezogen, sondern können aus der individuellen Betrachtung heraus weitere Aspekte berücksichtigen. Die individuelle Gesamtbetrachtung der Kosten durch den Konsumenten beeinflusst dessen Kaufentscheidung.

(Communication) Kommunikation Im Vergleich zur klassischen Markenwerbung ist eine Kommunikation gegenüber dem Konsumenten erforderlich. Ziel sollte sein, mit dem Konsumenten in einen Dialog zu treten und dessen Wahrnehmung von Marke, Produkt oder Dienstleistung positiv aufzuladen, so dass diese auch positiv in die Kaufentscheidung einfließt.

Kommunikation umfasst in diesem Sinne jede Form der Kommunikation zwischen dem Unternehmen und dem Verbraucher, einschließlich aller klassischen Werbungs- bzw. Kommunikationskanäle.

(Convenience) Bequemlichkeit Im Zeitalter des Internets, der Kataloge, der Kreditkarten und Kopfhörer sind Konsumenten weder räumlich noch zeitlich beschränkt, um ein Wollen oder ein Bedürfnis zu befriedigen. Diese Möglichkeiten will der Konsument entsprechend nutzen, um die Produkte und Dienstleistungen auf dem für ihn bequemsten Weg zu finden und zu kaufen.

Die weiteren „Ps“ (2006) Da seit der Etablierung des klassischen Marketing-Mix verschiedene Fokussierungen auf spezielle Managementformen modern geworden sind, hat sich auch der Marketing-Mix weiterentwickelt. Einige dieser Strömungen wurden in verschiedenen Branchen beibehalten, zum Teil außerhalb der Begriffshoheit des Marketings, zum Teil als integriertes Modell. Ursprünglich wurden die 4Ps auf 7Ps erweitert und repräsentieren gegenwärtig 10Ps im Rahmen der Komponenten.

In den 1970ern wurde insbesondere der Preispolitik breiter Raum zugestanden. Später folgte der Ansatz des „Shareholder-Value“, der inzwischen in der wissenschaftlichen Literatur von einer eher ganzheitlichen Betrachtung sämtlicher berechtigter Interessenten abgelöst wurde. Derzeit (Stand 2006) ist eine Tendenz zur Etablierung individueller „Balanced Scorecards“ zur marktfähigen Leitung von Unternehmen zu erkennen. Speziell für den Dienstleistungsbereich wurden drei zusätzliche „Service-Ps“ hinzugefügt. Dabei handelt es sich um process, people und physical evidence.[18]

Solche Modelle enthalten neben den klassischen Funktionen des Marketing-Mix weitere Ps:

Processes – siehe Prozessmanagement Packaging – siehe Verpackung Personnel, People oder Persons – siehe Personalpolitik Politics – siehe Interessenvertretung in der Politik Physics – siehe Unternehmensidentität Physical Evidence – (Ladengestaltung usw.) Personal Politics Physical Facilities – Ausstattungspolitik (z. B. physische Ausstattung des Gebäudes, der Rezeption usw.) Public Voice – das Erscheinen in „Blogs“, „Communities“ und durch Multiplikatoren Product Positioning – siehe Positionierung (Marketing) Pamper – die Fokussierung auf das Wohlfühlerlebnis von (Bestands-)Kunden. Die Untersuchungen von Reichheld/Sasser haben die Rentabilität einer langen Kundenbeziehung aufgezeigt.







  1. Auf was muss man achten?
  1. Unternehmensvision- und Strategie: Was ist Ihre Idee und wie setzen Sie diese am besten in die Praxis um?
  2. Geschäftsmodell: Womit genau verdienen Sie Ihr Geld?
  3. Wettbewerbsanalyse: Was machen Ihre Konkurrenten und wie können Sie sich abheben?
  4. Markteintrittsstrategie: Wie steigen Sie am besten in den Markt ein, damit Sie schnell Geld verdienen?
  • Absatzkonzept: Wie verkaufen Sie Ihre Leistungen und Produkte am gewinnbringendsten?
  • Werbung: Wie können und sollten Sie Werbung machen?
  • Geschäftsführung und Personalplanung: Wie macht Ihre Organisation am meisten Sinn und wen brauchen Sie, um Sie zu unterstützen?
  • Rechtsform: Welche Rechtsform wählen Sie? - Welche Vor- und Nachteile erwarten Sie?
  • Investitionsplanung: Mit welchen Anfangsinvestionen rechnen Sie und wie wirken sich diese finanziell aus?
  • Gewinn- und Verlustrechnug: Wann machen Sie Gewinn?
  • Liquiditäts- und Finanzierungsplanung: Wie sorgen Sie dafür, dass Sie immer genügend frei verfügbares Geld haben?
  • Zeitplan: Mit welchen Schritten und in welcher Zeit setzen Sie Ihr Vorhaben in die Praxis um?